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Omlin
hinterfragt:

2017 – das Jahr der Ölheizungen

Jede Religion hat ihre Eigenheit und ist darauf bedacht, ihren Anhängern ein wohlgesinntes Dasein zu ermöglichen. Dass verschiedene Religionen es gut miteinander können, bestätigen wir täglich, indem wir uns gegenseitig schätzen und voneinander profitieren. Ein Vergleich mit den Energiegesetzen in Basel-Stadt und Baselland ist nicht abwegig: Auch hier spricht man mittlerweile von zwei Religionen. Das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt und das Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft – beide heissen AUE – arbeiten sehr gut zusammen. Aber gibt es überhaupt noch Gemeinsames? Seit Anfang 2017 gilt im Kanton Baselland ein Energiegesetz, bei dem niemand weiss, wie das Gesetz umgesetzt wird. Ist beim Ersatz einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe auch eine thermische Solaranlage Pflicht? Wie geht man vor, wenn der Ersatz eines Omlin hinterfragt: 2017 – das Jahr der Ölheizungen Warmwasserspeichers viel mehr kostet, weil sich zum Beispiel der Kamin nicht für die Mitbenutzung der solaren Anschlussleitung eignet? Solche und weitere Fragen bleiben offen. Demgegenüber steht das Energiegesetz Basel-Stadt. Dort hat der Grosse Rat Ja gesagt zur Dekarbonisierung (Reduktion oder Kompensation von CO2) und fährt damit einen harten Kurs gegen konventionelle Energien: Ab 2018 sind in Basel-Stadt neue Gasund Ölheizungen praktisch verboten. Mit seiner fehlgeleiteten Energiepolitik heizt der Stadtkanton den Einbau neuer Ölheizungen im Baselbiet an. Seit Anfang 2017 sind neue IWB-Gas-Hausanschlüsse je nach Gegebenheit über das Doppelte teurer; der Mehrpreis beträgt bei einem Einfamilienhaus rund 2500 Franken. Der Vorteil des deutlich günstigeren Gasanschlusses fällt damit weg: Wer genau rechnet, entscheidet sich klar für Öl. Langsam, aber sicher wird der Bevölkerung bewusst, dass die Dekarbonisierung massive Konsequenzen hat. Eine alternative Heizung, die einwandfrei läuft, muss man sich leisten können. Der Basler SP-Regierungsrat und Energieminister Christoph Brutschin sagte, der Kanton übernehme die Mehrkosten der alternativen Heizungssysteme zu 100 Prozent. Das sind leere Versprechungen: Der Kanton setzt bestimmt auf eine Vollkostenrechnung, was die Subventionen eher tiefer ausfallen lässt. Baselbieter Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer haben es einfacher. Auch wenn sie nicht genau wissen, welche Religion zur Anwendung kommt. Im Baselbiet wird die Energiepolitik viel weniger fanatisch betrieben als im Stadtkanton. Hoffen wir, dass die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden AUE anhält. Vielleicht führen Gespräche hinter dem Vorhang zur Einsicht, dass ohne Gas- und Ölheizungen die Welt nicht besser sein wird, weil der Anteil an nicht funktionierenden Heizungs- und Solarsystemen deutlich höher wird!

So finden Sie uns

Omlin Energiesysteme AG Salinenstrasse 3
4127 Birsfelden Auf der Karte anzeigen

Anreise mit dem Auto

Auf der A2/3 Richtung Basel benutzen Sie die Ausfahrt Birsfelden und folgen der Beschilderung in Richtung Zentrum. Nachdem Sie die Tramendstation passiert haben, biegen Sie in die nächste Strasse ein, die links abzweigt (Zone 30). Schon sind Sie an der Salinenstrasse, wo Sie uns an der Nummer 3 finden.

Anreise mit dem ÖV

Am Bahnhof SBB Basel nehmen Sie das Tram Nr. 8/10/11 bis zum Aeschenplatz. Dort fahren Sie mit dem Tram Nr. 3 (Richtung Birsfelden) bis zur Haltestelle Salinenstrasse. Von dort sind wir zu Fuss in rund fünf Minuten erreichbar.