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Dekarbonisierung
auf Biegen
und Brechen

Was bedeutet Dekarbonisierung?

Die Dekarbonisierung (Reduktion oder Kompensation von CO2) wird schon bald in aller Munde sein – spätestens dann, wenn man im Kanton Basel-Stadt seine Heizung ersetzen will. Während man im Baselbiet noch immer auf bewährte Lösungen in Kombination mit alternativen Energiesystemen setzen kann, setzt Basel-Stadt ab 2018 auf Dekarbonisierung, was nahezu einem Totalverbot von Öl- und Gasheizungen entspricht.

Die städtische Energieversorgung stellt schrittweise vom rentablen Gasverkauf auf die kostenintensive Fernheizung um. Anstelle von Gas werden in Basel-Stadt künftig also Wälder verbrannt, um die geforderte CO2-Neutralität zu erreichen. Neue Hausanschlüsse an das IWB-Gasnetz kosten seit Januar  2017 deutlich mehr. Als Folge davon werden im Baselbiet bestimmt wieder mehr Ölheizungen gebaut: Diese werden wegen des teureren Hausanschlusses ans IWB-Gasnetz deutlich attraktiver.

Basel-Stadt setzt das Energiegesetz auf Biegen und Brechen um. Nicht nur den Gas- und Ölheizungen wird der Hahn abgedreht. Die rotgrüne Regierung versucht auch, diejenigen mundtot zu machen, die sich richtigerweise gegen die Härte der fehlgeleiteten Energiepolitik stellen. Eine führende Gebäudetechnik-Firma, die sich traut, die baselstädtische Energiepolitik zu kritisieren, wird bestraft – zum Beispiel indem der Kanton ihre höchst innovativen Anlagen nicht als Pilotprojekte anerkennt. Pilotprojekte übrigens, die aufzeigen, was auf dem Weg zur Energiewende alles möglich ist. Und was dringend nötig wäre, um passende Rahmenbedingungen für die Energiewende zu schaffen.

Der Kanton will nur mit rotgrünen Fantasten und Ideologen operieren, die sich öffentlich nicht kritisch zur Energiestrategie äussern. Fachwissen ist offenbar zweitrangig; es geht hauptsächlich um den harten Vollzug. Dieses Vorgehen erinnert an das letzte Jahrhundert. Beim Vollzug des Energiegesetzes geht Basel-Stadt noch einen Schritt weiter: Der städtische Energieversorger betreibt mit anderen Energieversorgern einen Verein, dessen Präsident in einem bedeutenden Verwaltungsrat sitzt und somit Einfluss auf Politik und Fachwelt nimmt. So unter dem Motto: «Rauchen ist doch nicht gesundheitsschädlich», unterzeichnet Dr. Marlboro.

Was die rotgrüne Regierung ab 2018 von Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern in Basel-Stadt fordert, stimmt mich sehr nachdenklich. Vor allem weil ich weiss, dass es am Ende niemanden interessiert, ob die hochgelobten alternativen Energiesysteme wirklich energieeffizient laufen. Entsprechende Kontrollen sind nämlich nicht vorgesehen. Zudem setzt der Kanton eine Branche zusätzlich unter Druck, bei der es an allen Ecken und Enden an Fachleuten fehlt. Um den Fachkräftemangel auszugleichen, arbeiten berufene Spezialisten Tag und Nacht.

Mit alternativer Heiztechnik leisten viele Menschen ganz bewusst einen nennenswerten Beitrag für die Gesellschaft. Alternative Heiztechnik kann grosse Freude bereiten – aber nur, wenn sie nicht von Ideologien und Totalverboten behindert wird. Dass Autos mit rund 400 PS und einem Verbrauch von rund drei Litern mit einem grünen Label unterwegs sind, zeigt, wie Energiepolitik tickt – eine tickende Zeitbombe in Raten. Auf dem Weg zur Energiewende sollten wir uns nicht von Ideologien leiten lassen, sondern von Fachwissen und gesundem Menschenverstand.

Bericht aus der Geschäftsführer, Frühling 2017

So finden Sie uns

Omlin Energiesysteme AG Salinenstrasse 3
4127 Birsfelden Auf der Karte anzeigen

Anreise mit dem Auto

Auf der A2/3 Richtung Basel benutzen Sie die Ausfahrt Birsfelden und folgen der Beschilderung in Richtung Zentrum. Nachdem Sie die Tramendstation passiert haben, biegen Sie in die nächste Strasse ein, die links abzweigt (Zone 30). Schon sind Sie an der Salinenstrasse, wo Sie uns an der Nummer 3 finden.

Anreise mit dem ÖV

Am Bahnhof SBB Basel nehmen Sie das Tram Nr. 8/10/11 bis zum Aeschenplatz. Dort fahren Sie mit dem Tram Nr. 3 (Richtung Birsfelden) bis zur Haltestelle Salinenstrasse. Von dort sind wir zu Fuss in rund fünf Minuten erreichbar.